VW spart ein

VW will sparen. Als erstes wird die Farb-Option aller Drucker abgeschaltet, um weniger Tinte zu verbrauchen. Als nächstes plant VW, das W im Firmennamen zu streichen. Und danach will V bloß noch ein kleines v benutzen, da man dafür weniger Druckerschwärze benötigt.
Ein Sprecher von v sagte: »Das sind natürlich nur Anfänge. Als nächstes wollen wir nur noch jedes zehnte Wort, später eine Art, mit der man.«

Guido Rohm

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Verteidigungsstrategie

Fußball-Superstar Neymar hat bei einer polizeilichen Anhörung in São Paulo die Vergewaltigungsvorwürfe einer Frau zurückgewiesen. Die Anschuldigungen hätten ihn arg getroffen, sagte der brasilianische Nationalspieler und rollte sich wie zum Beweis fünf Stunden lang mit schmerzverzerrter Miene über den Boden des Polizeireviers.

Daniel Sibbe

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Freunde bleiben

Mandy Capristo gratulierte ihrem Ex-Freund Mesut Özil zu dessen Hochzeit mit den Worten: »Wenn das Glück einer Person dir immer am Herzen lag, dann freust du dich auch für sie, wenn sie jemanden gefunden hat, der so viel besser zu ihr passt.« So viel Aufrichtigkeit zeigte natürlich Wirkung: »Ich bin so erleichtert, dass Mandy nicht eifersüchtig auf mich ist«, gab ein sichtlich erleichterter Tayyip Erdogan zu Protokoll.

Michael Kaiser

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Der neue EULENSPIEGEL ist da!

Es ist ein schönes Gefühl, wenn man im letzten Moment ein Worst-Case-Szenario abwenden kann. So ist es zum Beispiel möglich, als SPD Mitglied die Einführung des Kommunismus zu verhindern. Man kann als Heimatminister das Jubiläum des Mauerfalls verschusseln und trotzdem gute Feier-Ideen haben. Und es ist möglich, als Chefredakteur beim Spiegel zu arbeiten, aber letztendlich doch entlassen zu werden. Lesen Sie mehr zu diesen erfreulichen Wendungen in unserem neuen Heft auf den Seiten 15, 36 und 22!

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Die neuen CSU-Formate

Nach der äußerst erfolgreichen Kooperation von Andi Scheuer und »Germanys next Topmodel« plant die CSU weitere Zusammenarbeiten mit Fernsehformaten. Unter anderem sollen in einer Sonderausgabe von »Goodbye Deutschland! Die Auswanderer« 200.000 Flüchtlinge ins sichere Afghanistan begleitet, beim »Supertalent Frauen«, die Damen prämiert werden, die am längsten am Herd stehen können und im neuen Format »KFZ-Zeichen XY überholt« ausländische Autofahrer zur Kasse gebeten werden.
Scheuers Kommentar dazu: »Looks like shit but saves my vote!« – von Felix Gropper

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Verständlich

Der Afrika-Beauftragte der Bundesregierung Günter Nooke sagte, im Kolonialismus seien »archaische Strukturen« beseitigt worden und in afrikanischen Staaten müsse deswegen »autoritärer regiert werden«. Das ist korrekt. Und aus diesem Grund würde es auf großes Verständnis stoßen, wenn in Afrika in nächster Zeit ein altgedienter Bürgerrechtler weggesperrt werden sollte. – von Manfred Beuter

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Das neue Heft ist da!

Wissen Sie schon, wie Sie den Brexit-Aufschub nutzen wollen? Verbringen Sie ihn doch mit der Lektüre des neuen EULENSPIEGEL, den es ab sofort am Kiosk gibt! Darin erfahren Sie alles Wichtige über die Königin des Gammelfleischs (Seite 20), über Renten (Seite 24) und über das tolle Programm unserer superduften ARD (Seite 42). Viel Spaß beim Lesen!

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Premiere

Ralph Brinkhaus kann sich einen Muslim als CDU-Kanzler vorstellen. »Warum nicht?«, fragte er im Gespräch mit der evangelischen Nachrichtenagentur Idea. Er knüpfte seine Aussage an zwei Bedingungen: Er müsse ein guter Politiker sein und er müsse die Werte und politischen Ansichten der CDU vertreten. Ob es einem Muslim gelingen wird, was bislang noch niemandem gelungen ist? – von Guido Pauly

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Werkstatt-Poesie

Die CDU hat in ihrem »Werkstattgespräch« beschlossen, in der Migrationspolitik auf »Humanität und Härte« zu setzen. Nach diesem Vorbild wurden auch für andere Politfelder inhaltliche Paarungen entwickelt: »Absicherung und Armut« (Sozialpolitik), »Nachhaltigkeit und Verschmutzung« (Umweltpolitik), »stärkerer Verfassungsschutz und Kampf gegen Rechtsradikalismus« (Innenpolitik) und in der Koalitionsarbeit heißt es künftig: »Partnerschaft auf Augenhöhe und SPD«. – von Jürgen Miedl

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Satte Aufgabe

Weil jährlich rund elf Millionen Tonnen Essen im Müll landen, plant die Bundesregierung eine »Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung«. Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) spricht von einer »vereinten Kraftanstrengung« aller Akteure. Als Sofortmaßnahme soll ihr Parteifreund Peter Altmaier direkt in die Kantine des Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium wechseln. – von Daniel Sibbe

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Liebe Leserin, lieber Leser,

wie dumm sind Deutschlands Dieselfahrer? Das ist die Frage, die derzeit die Nation bewegt. Wir möchten mit unserem aktuellen Heft, das ab sofort am Kiosk liegt, diese wichtige Debatte bereichern und zur dringend nötigen Entsachlichung beitragen.
Lesen Sie außerdem, wie es Robert Habeck nach dem Facebook- und Twitterverzicht in seiner Höhle ergeht (Seite 24), welche Untergrundorganisation die besten Chancen hat, in Deutschland die Macht zu übernehmen (Seite 15) und wie Schwedt den Polen in die Hände fiel (Seite 40).

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Wen der Hafer sticht

Ende November hat sich der fraktionsübergreifende »Parlamentskreis Pferd« gegründet, dem neben Andrea Nahles und Ursula von der Leyen 23 weitere Abgeordnete beigetreten sind. Das Ergebnis des ersten Treffens können Sie hier nachkochen: 5 Schalotten, 3 Paprikaschoten, 200 ml Rotwein, 200 ml Wasser, Thymian, Paprika edelsüß, Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer und 500 g Gulasch vom Pferd. Alles in einen Topf und 4 Stunden lang köcheln lassen.

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Antideutscher Autoterror

Ein 50-jähriger Mann hat mit seinem Wagen im Ruhrgebiet mehrfach Bürger mit Migrationshintergrund angefahren und dabei zum Teil schwer verletzt. Sein Ziel war es offenbar, unser Volksvermögen mit massiven Krankenhaus-, Prozess- und Gefängniskosten zu belasten, rechte Gesinnungen zu diskreditieren und tiefe Sympathien für Flüchtlinge zu wecken. Ob er dabei perfiderweise auch noch einen deutschen Mittelklassewagen benutzt hat, ist bislang nicht bekannt.

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