Ein Anruf bei Andrij Melnyk

Herr Melnyk, Sie wurden von Ihrem Posten als ukrainischer Botschafter abberufen. Ärgern Sie sich darüber?

Nein, ganz im Gegenteil, ich bin erleichtert und freue mich, dass ich das enge diplomatische Korsett mit all seinen gekünstelten Höflichkeiten und antiquierten Benimmregeln endlich ablegen kann. Auch wenn das Amt als Botschafter eine durchaus ehrenvolle Aufgabe war, die ich immer gerne ausgeführt habe, bin ich ein Freund der unverblümten Rede und spreche meine Gedanken gern klar aus. Ich bin froh, dass ich meine Meinung nun nicht mehr verklausulieren muss und frank und frei sprechen kann über dieses versiffte Drecksland mit seinen flachwichsenden Politfotzen, diesen elenden Hurensöhnen und -söhninnen, die sich nur allzu gern von Putin in den Arsch ficken lassen.

Olaf Scholz betitelten Sie vor einiger Zeit noch recht verhalten als »beleidigte Leberwurst«. Was halten Sie denn wirklich von dem Mann?

Es ist ja nicht die Frage, was ich von ihm halte, sondern von seiner Mutter, dieser stinkenden Schlampe. Sie ist eine widerliche Bitch. Olaf, ich schwör dir, die lässt jeden an ihre Miefmöse ran!

Und wie denken Sie über Frank-Walter Steinmeier?

Nicht besonders schlecht. Im Grunde halte ich ihn für einen völlig normalen Bastard, dem man ins Hirn geschissen hat.

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Und wie finden Sie die anderen Bundesminister so?

Allesamt Pissbudenluis und Stinkschlitze! Bis auf die Sackgesichter unter ihnen. Die halte ich für Spasten.

Ist Ihnen bewusst, dass Sie mitunter politisch unkorrekte Begriffe nutzen?

Du bist wohl auch so eine PC-Schwuchtel, du dreckiges Kommunistenschwein! Geh zu deinem Putin und lutsch ihm einen, du krankes Stück Scheiße! Bandera hätte dich erschossen.

Vielen Dank für die ehrlichen Worte.

Ich scheiße auf deinen Dank!

MB

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