Effe, Telefon!

von Gregor Olm

Stefan Effenberg, einst Mittelfeld-Marodeur auf Weltniveau und Stinkefinger der Nation, ist seit Anfang des Jahres als »regulärer Mitarbeiter« für eine thüringische Genossenschaftsbank tätig. Ein Schwerpunkt der Bank ist die Finanzierung von Fußballvereinen, die mit Effenberg nun einen ballsicheren Ansprechpartner im offensiven Management der Bank erhalten. Die Gesprächsaufzeichnungen, die von der Bank zur Qualitätssicherung durchgeführt und dem EULENSPIEGEL zugespielt wurden, zeigen, dass sich »der Tiger« bereits gut eingearbeitet hat.

Stefan Effenberg: Volksbank Raiffeisenbank Bad Salzungen Schmalkalden, Firmenkundenbetreuung. Sie sprechen mit Stefan Effenberg vom Kompetenzteam Fußball. Guten Tag, was kann ich für Sie tun?

Eine Kundin: Fußball? Da hat mich Ihre Mitarbeiterin wohl falsch verbunden.

Effenberg: Nun werden Sie doch nicht gleich persönlich, Frau …

Kundin: Federl, Annegret. Aber es geht ja um unser Haus. Machen Sie auch Häuser?

Effenberg: Ich mache alles. Oder glauben Sie, die setzen hier jemanden hin, der nicht kompetent ist? Ich habe sogar ein eigenes Büro.

Kundin: Na ja, jedenfalls brauchen wir ein neues Dach.

Weiter geht es in der EULENSPIEGEL Ausgabe 02/2019 auf Seite 20-23
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