Immer weiter ohne Eiter
UNSERE BESTEN
Von Andreas Koristka
Überwuchert mit Eiterbeulen
nötigt er die Schwangere
zum Fleischreiben
sein Pech
dass sein Schwanz platzt
ihr Pech dass warmer Eiter ihren Unterleib
überflutet und das Kind ersäuft.
Wolfram Weimer
Dieses wunderbare Gedicht namens »Unglück.« wurde vom jungen Wolfram Weimer geschrieben und ist seinem Gedichtband »Kopfpilz« entnommen. Es beweist, dass der Kulturstaatsminister, der heute als einer der bekanntesten konservativen Denker des Landes gilt, in seiner Jugend progressiven Ideen nachgehangen hat. Schwangerschaftsabbrüche waren für den jungen Weimer wohl offensichtlich kein Tabu, wenn sie fachgerecht von mit Eiterbeulen überwucherten Vergewaltigern vorgenommen wurden.

Aber so ist es eben mit der Jugend. Ein bekanntes Sprichwort besagt, dass Menschen, die bis 20 keine Gedichte über das Fleischreiben schreiben, kein Herz haben. Menschen hingegen, die es mit 40 immer noch tun, haben keinen Verstand. Und deshalb hat man von Wolfram Weimer schon lange nichts mehr über das Ersäufen von Föten mittels Flüssigkeiten aus geplatzten Schwänzen gehört.
Lesen Sie diesen Beitrag jetzt online weiter:


EULE+
- Der Volksschwabe
UNSERE BESTEN Florian Kech - Angenehme Satire für schöne Stunden
Andreas Koristka - Der heiße Pantoffel
Felice von Senkbeil - Das Volk und sein Wagen
Michael Kaiser - Kopiergerät ohne Klopfreparatur
UNSERE BESTEN Manfred Beuter - FRITZ, komm raus, du bist umzingelt!
Florian Kech - Wahlen im wilden Osten
Andreas Koristka - Borstenzeit
Gregor Olm - Angriff aus dem toten Winkel
Florian Kech


