Weniger Kuhfürze in einer besseren Welt

von FELICE VON SENKBEIL

Muttermilch ist das Beste! Zehn Milliliter davon mit einem halben Teelöffel Natron vermengt – und man kriegt jedes Ceranfeld blank. In alten Schuhen neutralisiert sie üble Gerüche. Allerdings ist sie eindeutig zu wertvoll, um den Kaffee mit ihr zu weißen.

OLIVER OTTITSCH

Man kann sie natürlich auch dem Baby geben. Das wird sogar von der Welternährungsorganisation empfohlen: Würden weltweit 60 Prozent der Kinder bis zu einem Jahr von der weiblichen Brust ernährt, müssten etliche Kühe weniger auf unserem Planeten grasen und ließen natürlich auch weniger Kuhfürze in die Atmosphäre ab. Schon deshalb wird Müttern geraten, so lange zu stillen, bis das Kind selbst sagt, dass es nun zu Fanta und Döner wechseln möchte. Eine andere Faustregel besagt, bei Jungen den Stimmbruch und bei Mädchen die erste Regel abzuwarten, bevor man sie allmählich von der Mutter entwöhnt, weil ein abruptes Absetzen Verlassensängste auslösen könnte – bei der Mutter.

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