Corona-Not ist Tauben-Tod

Aus der FUNZEL 10/2020

Obwohl eine Corona-Ansteckung vor allem in engen, schlecht belüfteten Räumen wie beispielweise Zugabteilen droht, verlangen die meisten Verkehrsbetriebe das Tragen von Masken im kompletten Bahnhofsbereich.

Doch niemand, so Tierschützer, denke dabei an die Tauben. Diese leben nämlich ausschließlich vom allmorgendlichen Nahverkehr. Aufgrund der Masken wird dort jedoch nicht mehr gegessen, weshalb wegen der nun fehlenden Krümel der Frühstücksbrötchen und Croissants ein Massensterben droht. Der Hunger treibt an manchen Orten die Vögel schon in die nackte Aggression. Es kam in Teilen der Republik bereits zu dramatischen Szenen, die sogar Alfred Hitchcock schockiert hätten. So wurde in München einem Hipster mit einer brezelähnlichen Brille von einer preisgekrönten Brieftaube ein Auge herausgerissen. Besonders bedroht sind Kinder unterhalb der Maskenpflicht mit Schokokeksen in den kleinen Händchen!

So kann es nicht weiter gehen! Für jeden echten Tierschützer gibt es daher morgen in der Früh nur eine Möglichkeit, seine warmherzige Solidarität mit den Unterdrückten zu zeigen: Maske runter, Croissant in die Kauleiste und dann krümeln, krümeln wie ein Weltmeister!

MT

Die komplette Funzel lesen Sie hier:

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