Die Rebellen mit dem Robin-Hood-Trick
Von Andreas Koristka
Deutschland 2025: Geldgierige Greise haben die Macht errungen und beschließen eine Rentenerhöhung nach der nächsten auf Kosten der jungen Generation. Doch in Berlin hat sich eine kleine, zu allem entschlossene Widerstandsgruppe formiert. Angeführt vom Chef der Jungen Union, Johannes Winkel, haben sich die »Rentenrebellen« zusammengefunden, um für Generationengerechtigkeit und schicke Fönscheitel zu kämpfen.

Winkel steht im Hauptquartier der Jugendorganisation. In der Rebellenhöhle scheint es, als könne man die Luft schneiden. Das Atmen fällt schwer. Es riecht nach schwerem Rasierwasser, Testosteron und den Gummibärchen von Philipp Amthor. »Haltelinie, pah!«, der Rentenrevolutionär Winkel spuckt verächtlich aus. Wenn er dieses Wort im Zusammenhang mit der Rente schon höre, könnte er all die guten Manieren vergessen, die er bei der Kolpingjugend gelernt habe. Letztlich sei »Haltelinie« nur ein anderes Wort für die Unterdrückung der juvenilen Massen durch die Seniorenklasse, die das Rentenniveau bis 2031 bei 48 Prozent des Durchschnittseinkommens halten will.
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