Der Makeover-Markus
Carlo Dippold
Seit dem schlechten Abschneiden bei den Kommunalwahlen Anfang des Jahres rumort es an der Basis der kleinen Regionalpartei CSU. Um die Wähler wieder für sich zu gewinnen, hat der Parteivorsitzende einen ausgereiften politischen Plan entwickelt, der im Kern darin besteht, sich zu rasieren, keine Essensfotos mehr vom Social-Media-Team veröffentlichen zu lassen und sich häufiger mal eine Krawatte umzubinden. Hier sehen Sie exklusiv die Neuerungen, die an Markus Söder vorgenommen wurden.

Vorher
1. Die stets aufnahmebereite Wurstluke ging oft so schnell zu Werke, dass Söders Social-Media-Team nur ca. jede zweite Mahlzeit rechtzeitig fotografieren konnte, bevor sie darin verschwand. Daher waren immer mehrere Fotografen gleichzeitig im Einsatz. Kostenpunkt: 220.000 Euro im Jahr.
2. Wer seinen Bart einfach sprießen lässt, demonstriert damit Verbundenheit zur Natur, in der auch alles sprießt und wächst. Indem er sich aber nur bestimmte Haare wachsen ließ, demonstrierte Söder, dass er sich die Natur untertan macht, wie es sich für einen guten Christenmenschen gehört.
Lesen Sie den gesamten Beitrag in der EULENSPIEGEL Ausgabe 08/2026:


EULE+
- Soll KI uns alle töten?
Gregor Füller - Schwiegermama
Gregor Olm - Merz als Mensch
Gregor Füller - Der Volksschwabe
UNSERE BESTEN Florian Kech - Angenehme Satire für schöne Stunden
Andreas Koristka - Der heiße Pantoffel
Felice von Senkbeil - Das Volk und sein Wagen
Michael Kaiser - Kopiergerät ohne Klopfreparatur
UNSERE BESTEN Manfred Beuter - FRITZ, komm raus, du bist umzingelt!
Florian Kech


