Der Geräusche wie vom Hund macht
UNSERE BESTEN
Von Peter Köhler
Man kann auf einen Windbeutel hauen, und was rauskommt, ist besser als das, was er macht. Was soll man auch von einem erwarten, der Blätterteig im Schädel hat? Richtig, die Rede ist von Dieter Bohlen. Den »Günter« dazwischen hat er sich amtlich herausoperieren lassen. Gern genommen wird dafür »Pop-Titan«. Das ist das Wunder: Aus Fröschen und einem Kilo Hackfleisch kann man keinen Superstar machen – aber aus ihm. Super nämlich ist er, superscheiße. Zwei IQ-Punkte weniger, und er bräuchte Schuhe mit Klettverschluss.

Man kann machen, was man will, aber bei ihm fallen einem nur schlechte Sachen ein. Eine Stimme wie seine, die wie eine kaputte Klospülung klingt, kann nur die eigene Mutter lieben. Seine Musik – verschreibungspflichtig. Das war sein Glück: Im Musikbusiness sind 80 Prozent Alkoholiker, drogensüchtig oder geisteskrank; 20 Prozent sind geisteskrank, drogensüchtig oder Alkoholiker. Kurz, sie nehmen, was sie kriegen können: Bohlen. Der immerhin, wenn er 3000 Prozent besser wäre, eventuell Scheiße erreichen könnte.
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