Herrchens Hund
UNSERE BESTEN
Von PETER KÖHLER
Unter den vielen Gründen, die einen Menschen zu Höchstleistungen aufheizen, kriegt man dieser Tage zwei leibhaftig zu Gesicht. Der eine ist die Flucht vor dem Gefängnis, die einen reichen Erben, windigen Geschäftsmann und vorbestraften Kriminellen bis ins höchste Amt der Welt gespien hat, wo er nun weitermacht, und das auf offener Straße und in großem Stil.

Der andere Grund ist in dem schweren Kaliber an Trumps Seite zu besichtigen: Vizepräsident J. D. Vance. Herausgekrochen aus dem Bodensatz der Gesellschaft, hat er sich mit dem Willen zur Macht nach oben geboxt und reitet jetzt auf allen herum: nicht nur auf denen im eigenen Zoo, sondern z.B. auch auf den Europäern, die er bei der Münchner Sicherheitskonferenz im Februar 2025 Mores lehrte, mitten ins offenstehende Gesicht hinein. Dabei war, dass er der Welt einmal im Nacken sitzen wird, in der Evolution nicht vorgesehen. Dort nämlich, wo James David Vance 1984 eine Welt ohne Licht erblickte, in Middletown in Ohio, waren die Jahrzehnte voller Arbeit und Wohlstand längst weggeblasen. Stattdessen: ausgehöhlte Fabriken, von Wind und Wetter zernagte Häuser, an den Straßen abgefressene Autoreste, Kohlegrills und Katzenskelette.
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