Ein Kulturgut wie die Zahnbürste
Von Mathias Wedel
Robert Habeck vermag schier Unmögliches. Nicht durch Hokuspokus, Handauflegen, Zaubersprüche, Korruption, nein – allein durch sein spitzbübisches Lächeln! Damit hat er sogar geschafft, dass der vertrockneten Thüringerwaldbewohnerin Katrin Göring-Eckart bei »Maischberger« die Röte ins Gesicht schoss und sie wie eine Spätpubertierende schrie: »Er ist einfach der Schönste!«
Der Beste ist er sowieso. Wer hat uns denn im vorigen Winter vor dem Genozid bewahrt, indem er sich – die Atomkraftwerke waren abgeschaltet und der Klassenfeind wurde gezwungen, sein Erdöl zu behalten – spitzbübisch lächelnd auf sein Herzensprojekt besann – den Klimawandel: Robert schenkte uns den wärmsten Winter forever!

Derweil wird uns unwillkürlich warm, wenn wir ihn im Fernsehen sehen; er heizt sozusagen aus sich heraus. Jedwedes scheint ihm zu gelingen – die Wirtschaft ertüchtigen, Putin bezwingen, die Alten verjüngen, Schäfchen vor Wölfen ins Trockene bringen.
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