»Nach der Trauung muss man sich was trauen!«
Der Event-Manager Adrian Matthiesen (38) im Exklusiv-Interview
Von Gerhard Henschel
Herr Matthiesen, man darf wohl sagen, dass Ihr börsennotiertes Unternehmen namens Wedding Challenge prächtig floriert …
Allerdings. Unser Umsatz ist letztes Jahr um fünfhundert Prozent gestiegen.
Wie erklären Sie sich diesen durchschlagenden Erfolg?
Wir organisieren Hochzeitsfeiern der etwas anderen Art, also nicht diese primitiven Standardfeste mit Spargelsuppe und verschnarchter Ententanzkapelle, sondern echte Nervenkitzel-Events mit einem extrem hohen Gänsehaut-Faktor. Daher ja der Name: Wedding Challenge. Frei nach dem Motto: Nach der Trauung muss man sich was trauen!

Eine der von Ihnen veranstalteten Hochzeitsfeiern hat im Dezember vergangenen Jahres in einer mit siebzehn Personen besetzten Taucherglocke stattgefunden, die auf Wunsch des Brautpaars vom Gipfel des berühmten helgoländischen Brandungspfeilers Lange Anna in die Nordsee katapultiert wurde. Nach den uns vorliegenden Informationen ist diese Taucherglocke bis heute nicht wieder aufgetaucht.
Das sollte sie ja auch nicht. Laut Vertrag war nach der Feier eine zweijährige submarine Hochzeitsreise vorgesehen. Fragen Sie mich also in anderthalb Jahren nochmal danach.
Lesen Sie diesen Beitrag plus „Wedding Challenge“-Möglichkeiten von Carlo Dippold jetzt in der EULENSPIEGEL Ausgabe 08/2025 auf 3 Seiten weiter.


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