Da lacht der Raab
UNSERE BESTEN
Von FELICE VON SENKBEIL
Er ist wieder da! Man erkennt ihn am Zahnstatus (so wie man mumifizierte Leichen an den Zähnen identifiziert). Aber auch an diesem spezifischen kehligen Lachen. Raab lacht immer, warum ist egal. Er braucht bloß zu grinsen und es ist lustig. Und wenn er das Maul aufreißt, heißt es: »ICH, ICH, ICH«.

Der Mann wurde vermisst! Klare Worte, große Fresse und viel Gesang. Gerade jetzt, da das Land in Frust und Depression zu versinken droht, gar nichts mehr lustig ist und alles Schöne von der Scholz-Habeck-Lindner-Junta verboten wurde, kommt Stefan Raab mit einem Spektakel zurück, das sich direkt an die niedersten Triebe des Menschen richtet. Die hölzerne Grobheit, die uns der Rückkehrer Raab diesmal präsentiert, lautet: »Pa aufs Maul!«
Einer Frau die Fresse polieren, das ist ein Heidenspaß! Natürlich aus rein sportlichen Motiven, denn die Dame ist eine, die sich wehren kann: Regina Halmich, Weltmeisterin im Boxen. Eine, die vor 17 Jahren den König der Sprücheklopfer schon einmal flachlegte. Eine PR-Show war das auch, allerdings nagte sie am Ego des Raabs in Rente. So wollte er nicht in Erinnerung bleiben, als Weichei, als Schlappschwanz, als Opfer einer Tussi. Nun steht der Kampf am Anfang eines großen Comebacks. Alles neu, alles anders … und doch so was von Neunziger.
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