Heute erscheint der neue EULENSPIEGEL. Wie Ihre Alternativlosigkeit Angela Merkel stehen wir natürlich über den Dingen. Deshalb bricht uns kein Zacken aus der Krone, wenn Sie unsere Beiträge über die Baerbock Consulting Group (Seite 16), den Berliner Bürgermeister Michael Müller (Seite 18) und Deutschlands schönste Ecken (Seite 30) nicht lesen. Wir würden es Ihnen aber trotzdem empfehlen.
Angesichts der Pandemie sieht sich die Pharmabranche im Aufwind. Evonik-Chef Christian Kullmann frohlockte im Spiegel: »Es ist ein gutes strategisches Ziel, wieder ›Apotheke der Welt‹ zu sein. Das war immer gut für die Welt und gut für Deutschland.« Kullmann ließ aber offen, ob Evonik zum Wohle der Welt schon bald mit BASF und Bayer zu einer neuen I.G. Farben fusionieren wird.
Die katholischen Weihbischöfe, deren mögliche Verfehlungen neben denen von Kardinal Woelki bei der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs untersucht werden, heißen übrigens Dominikus Schwaderlapp und Ansgar Puff.
Nach der Flut in NRW sagte Armin Laschet, angesprochen auf seine Klimapolitik, in einem Fernsehinterview: »Weil heute so ein Tag ist, ändert man nicht die Politik«. Viel wichtiger ist es, dass wir lernen, mit der Flut zu leben und dass man herausfindet, ob die Opfer an oder mit dem Wasser gestorben sind.
Die Bundesregierung hat den Betroffenen der Hochwasserkatastrophe schnellstmögliche finanzielle Unterstützung zugesichert. Die Rede ist von insgesamt 200 Millionen Euro sogenannter Novemberhilfe.