Das neue Heft ist da!

Tierbabys und die SPD – wer meint, dass man sich mit diesen beiden Grundzutaten des aktuellen EULENSPIEGEL-Titels nicht besser an seine Zielgruppe heranwanzen kann, der hat unser Darmspecial (Seite 35) noch nicht gelesen. Außerdem beantworten wir im Heft (Seite 18) die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass es so viele Schüler in Deutschland gibt, dass es für sie nicht genügend Pädagogen gibt. Dabei spielt Sex natürlich eine große Rolle. Und im Porträt von Boris Johnson geht es selbstverständlich auch hocherotisch zu (Seite 20). Wir würden uns nicht wundern, wenn wir bald mehr Hefte verkaufen als Spiegel, Stern und Focus zusammen. Greifen Sie also schnell zu! Diese Ausgabe könnte schnell vergriffen sein …

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Sträflich vernachlässigt

Finanzunternehmer Carsten Maschmeyer wünscht sich Kinderbücher mit neuen Berufsidealen, in denen den Kleinen nicht nur erzählt wird, dass man Lokführer oder Krankenschwester werden kann, sondern auch Gründer und Unternehmer. Die Branche hat umgehend reagiert und veröffentlicht aus ihrer beliebten Pixi-Buchreihe die Folge »Ich habe einen Freund, der ist kriminell.«

Daniel Sibbe

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Das neue Heft ist da!

Wir waren erstaunt, welcher Zorn einem kleinen schwedischem Schulmädchen entgegenschlägt, das sich für Klimaschutzbelange einsetzt. Der EULENSPIEGEL möchte gern aus dieser Wut Profit schlagen. Darum erscheint unsere neue Ausgabe auf Papier, das aus illegal gerodeten Bäumen der letzten intakten brasilianischen Urwälder gewonnen wurde. Die Redaktion hat sich zudem verpflichtet, in der Mittagspause nur noch Einweggeschirr zu benutzen. Alle Beiträge wurden so geschrieben, dass beim Lesen besonders viel CO2 ausgeschüttet wird. Besonders die Artikel über gelebten Einbruchschutz (Seite 14), Heidi Klum (Seite 20) und unsere Reportage über die wunderbaren Zustände in deutschen Asylantenheimen (Seite 22) sind echte Klimakiller! Kaufen Sie also schnell das Heft, damit Sie es Greta und dieser verfluchten Erde endlich heimzahlen können!

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Wahr, unwahr

Wahr ist, dass der »Wonder Burger«, der exakt wie Rindfleisch schmeckt, aber zu 100 Prozent pflanzlich ist, seit August im deutschen Lebensmittelhandel ist.
Unwahr ist, dass der »Wonder Tofu«, der exakt wie Sojabohnen und Wasser schmeckt, aber zu 100 Prozent aus Rindfleisch besteht, in Planung ist.

Guido Pauly

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Andere Länder

Der Aufsichtsratsvorsitzende von Schalke 04 Clemens Tönnies sagte beim Tag des Handwerks in Paderborn, man solle in Afrika mehr Kraftwerke bauen. »Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren.« In Deutschland hingegen wäre es schön, wenn es ein paar Kraftwerke weniger geben würde. Dann würde man, wenn‘s dunkel ist, nicht mehr so oft Schalke 04 Fußball spielen sehen.

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Geht doch

Für das CSU-geführte Innenministerium ist der Klimawandel kein Fluchtgrund. Das stimmt. Trotz der massiven Dürre im letzten Jahr musste kein einziger der rund 100 000 bayerischen Bauern flüchten, sondern konnte dank Millionenzahlungen aus München und Berlin weiter wirtschaften.

Patrick Fischer

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Pflegenator

Laut einer Studie der Deutschen Akademie für Technikwissenschaften (Acatech) und der der Körber-Stiftung stehen hierzulande nur vier von zehn Befragten der Idee positiv gegenüber, Roboter in der Pflege einzusetzen. Angesichts der Arbeitsbedingungen befürchten viele über kurz oder lang eine Rebellion der Maschinen.

Daniel Sibbe

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Das neue Heft ist da!

Nicht nur das Glück der Grünen ist perfekt, sondern auch Ihres. Jedenfalls dann, wenn Sie den neuen EULENSPIEGEL Ihr Eigen nennen dürfen. Dann können Sie nämlich unser Porträt über Deutschlands beliebtesten Berufsjugendlichen Philipp Amthor lesen (Seite 18), einen Ratgeber zum nachhaltigen Reisen genießen (Seite 21) und unserem nachdenklichen Beitrag über jagende Politiker nachsinnen (Seite 30). Viel Spaß!

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VW spart ein

VW will sparen. Als erstes wird die Farb-Option aller Drucker abgeschaltet, um weniger Tinte zu verbrauchen. Als nächstes plant VW, das W im Firmennamen zu streichen. Und danach will V bloß noch ein kleines v benutzen, da man dafür weniger Druckerschwärze benötigt.
Ein Sprecher von v sagte: »Das sind natürlich nur Anfänge. Als nächstes wollen wir nur noch jedes zehnte Wort, später eine Art, mit der man.«

Guido Rohm

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Verteidigungsstrategie

Fußball-Superstar Neymar hat bei einer polizeilichen Anhörung in São Paulo die Vergewaltigungsvorwürfe einer Frau zurückgewiesen. Die Anschuldigungen hätten ihn arg getroffen, sagte der brasilianische Nationalspieler und rollte sich wie zum Beweis fünf Stunden lang mit schmerzverzerrter Miene über den Boden des Polizeireviers.

Daniel Sibbe

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Freunde bleiben

Mandy Capristo gratulierte ihrem Ex-Freund Mesut Özil zu dessen Hochzeit mit den Worten: »Wenn das Glück einer Person dir immer am Herzen lag, dann freust du dich auch für sie, wenn sie jemanden gefunden hat, der so viel besser zu ihr passt.« So viel Aufrichtigkeit zeigte natürlich Wirkung: »Ich bin so erleichtert, dass Mandy nicht eifersüchtig auf mich ist«, gab ein sichtlich erleichterter Tayyip Erdogan zu Protokoll.

Michael Kaiser

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Der neue EULENSPIEGEL ist da!

Es ist ein schönes Gefühl, wenn man im letzten Moment ein Worst-Case-Szenario abwenden kann. So ist es zum Beispiel möglich, als SPD Mitglied die Einführung des Kommunismus zu verhindern. Man kann als Heimatminister das Jubiläum des Mauerfalls verschusseln und trotzdem gute Feier-Ideen haben. Und es ist möglich, als Chefredakteur beim Spiegel zu arbeiten, aber letztendlich doch entlassen zu werden. Lesen Sie mehr zu diesen erfreulichen Wendungen in unserem neuen Heft auf den Seiten 15, 36 und 22!

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Die neuen CSU-Formate

Nach der äußerst erfolgreichen Kooperation von Andi Scheuer und »Germanys next Topmodel« plant die CSU weitere Zusammenarbeiten mit Fernsehformaten. Unter anderem sollen in einer Sonderausgabe von »Goodbye Deutschland! Die Auswanderer« 200.000 Flüchtlinge ins sichere Afghanistan begleitet, beim »Supertalent Frauen«, die Damen prämiert werden, die am längsten am Herd stehen können und im neuen Format »KFZ-Zeichen XY überholt« ausländische Autofahrer zur Kasse gebeten werden.
Scheuers Kommentar dazu: »Looks like shit but saves my vote!« – von Felix Gropper

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Verständlich

Der Afrika-Beauftragte der Bundesregierung Günter Nooke sagte, im Kolonialismus seien »archaische Strukturen« beseitigt worden und in afrikanischen Staaten müsse deswegen »autoritärer regiert werden«. Das ist korrekt. Und aus diesem Grund würde es auf großes Verständnis stoßen, wenn in Afrika in nächster Zeit ein altgedienter Bürgerrechtler weggesperrt werden sollte. – von Manfred Beuter

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Das neue Heft ist da!

Wissen Sie schon, wie Sie den Brexit-Aufschub nutzen wollen? Verbringen Sie ihn doch mit der Lektüre des neuen EULENSPIEGEL, den es ab sofort am Kiosk gibt! Darin erfahren Sie alles Wichtige über die Königin des Gammelfleischs (Seite 20), über Renten (Seite 24) und über das tolle Programm unserer superduften ARD (Seite 42). Viel Spaß beim Lesen!

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Premiere

Ralph Brinkhaus kann sich einen Muslim als CDU-Kanzler vorstellen. »Warum nicht?«, fragte er im Gespräch mit der evangelischen Nachrichtenagentur Idea. Er knüpfte seine Aussage an zwei Bedingungen: Er müsse ein guter Politiker sein und er müsse die Werte und politischen Ansichten der CDU vertreten. Ob es einem Muslim gelingen wird, was bislang noch niemandem gelungen ist? – von Guido Pauly

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Werkstatt-Poesie

Die CDU hat in ihrem »Werkstattgespräch« beschlossen, in der Migrationspolitik auf »Humanität und Härte« zu setzen. Nach diesem Vorbild wurden auch für andere Politfelder inhaltliche Paarungen entwickelt: »Absicherung und Armut« (Sozialpolitik), »Nachhaltigkeit und Verschmutzung« (Umweltpolitik), »stärkerer Verfassungsschutz und Kampf gegen Rechtsradikalismus« (Innenpolitik) und in der Koalitionsarbeit heißt es künftig: »Partnerschaft auf Augenhöhe und SPD«. – von Jürgen Miedl

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Satte Aufgabe

Weil jährlich rund elf Millionen Tonnen Essen im Müll landen, plant die Bundesregierung eine »Nationale Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung«. Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) spricht von einer »vereinten Kraftanstrengung« aller Akteure. Als Sofortmaßnahme soll ihr Parteifreund Peter Altmaier direkt in die Kantine des Ernährungs- und Landwirtschaftsministerium wechseln. – von Daniel Sibbe

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Liebe Leserin, lieber Leser,

wie dumm sind Deutschlands Dieselfahrer? Das ist die Frage, die derzeit die Nation bewegt. Wir möchten mit unserem aktuellen Heft, das ab sofort am Kiosk liegt, diese wichtige Debatte bereichern und zur dringend nötigen Entsachlichung beitragen.
Lesen Sie außerdem, wie es Robert Habeck nach dem Facebook- und Twitterverzicht in seiner Höhle ergeht (Seite 24), welche Untergrundorganisation die besten Chancen hat, in Deutschland die Macht zu übernehmen (Seite 15) und wie Schwedt den Polen in die Hände fiel (Seite 40).

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Wen der Hafer sticht

Ende November hat sich der fraktionsübergreifende »Parlamentskreis Pferd« gegründet, dem neben Andrea Nahles und Ursula von der Leyen 23 weitere Abgeordnete beigetreten sind. Das Ergebnis des ersten Treffens können Sie hier nachkochen: 5 Schalotten, 3 Paprikaschoten, 200 ml Rotwein, 200 ml Wasser, Thymian, Paprika edelsüß, Wacholderbeeren, Salz, Pfeffer und 500 g Gulasch vom Pferd. Alles in einen Topf und 4 Stunden lang köcheln lassen.

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Antideutscher Autoterror

Ein 50-jähriger Mann hat mit seinem Wagen im Ruhrgebiet mehrfach Bürger mit Migrationshintergrund angefahren und dabei zum Teil schwer verletzt. Sein Ziel war es offenbar, unser Volksvermögen mit massiven Krankenhaus-, Prozess- und Gefängniskosten zu belasten, rechte Gesinnungen zu diskreditieren und tiefe Sympathien für Flüchtlinge zu wecken. Ob er dabei perfiderweise auch noch einen deutschen Mittelklassewagen benutzt hat, ist bislang nicht bekannt.

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