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Meisterwerk

Hier sehen wir den Bayern-Despoten Horst Seehofer, wie ihn nur wenige kennen: als sympathischen Spaßvogel mit lustigem Filz-Pilz-Hut – ein Schnappschuss aus der letzten Parteivorstandssitzung.

Hammer und Pinsel, die Symbole der Christlich Sozialistischen Union, schüttelt er wie bei einem billigen Kartentrick einfach aus dem Ärmel, während er mit der selben Hand ein mit Helium gefülltes und – zur Verdeutlichung für die völlig Verblödeten – in den Nationalfarben angemaltes Deutschland an einer kurzen Schnur hält. Eine Bastelarbeit, die dem Vorstand Seehofers diabolisch guten Plan verdeutlichen sollte.

Erster Schritt: Die Ostsee wird durch eine Verlängerung der Kieler Bucht bis Bamberg mit Bayern verbunden (positiver Nebeneffekt: Der Strom der großen Windparks kann per Boot Richtung Süden transportiert werden, ohne dass die Landschaft durch Strommasten verschandelt wird). Zweiter Schritt: Deutsche ziehen ans westliche Ufer der Bucht, Flüchtlinge ans östliche Ufer, und Bayern bleibt von der ganzen Aktion im Grunde unbehelligt, verleibt sich aber eventuell ein paar Quadratkilometer Baden-Württemberg ein. – Da die meisten Flüchtlinge aufgrund fehlender Hallenbäder erfahrungsgemäß nicht schwimmen können, eine feine und für alle Beteiligten annehmbare Lösung.

Weshalb Seehofer bei der Sitzung einen Fliegenpilz-Hut auf hatte? Weil die Saison dieses Jahr schon recht früh beginnt (üblicherweise erscheint der Fliegenpilz von Juli bis Oktober). Zur nächsten Vorstandssitzung, so das Ergebnis einer verlorenen Wette, bringt der bayerische Heimatminister übrigens ein Pilzragout mit, dessen Zutaten er selbst gesammelt hat. Weshalb sich vielleicht schon bald ein neuer Ministerpräsident an die Macht putschen wird … Und die Moral von der Geschichtʼ: Finger weg von Rauschmitteln, auch wenn sie im Wald wachsen! Prost!

M. Söder

 

 

 

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